Positives Beispiel für Commitment

Stephanus wusste, wofür er eintreten sollte und wofür nicht

Apostelgeschichte 7:2-60

STEPHANUS, der erste christliche Märtyrer, hatte sich großen Einfluss im Volk erworben (Apostelgeschichte 6,8). Aus Angst vor dem Verlust ihres eigenen Einflusses ergreifen die jüdischen religiösen Führer diesen Leader und bringen ihn vor den Hohen Rat. Zu seiner Verteidigung zeigt Stephanus ein unerschütterliches Commitment für seine Überzeugungen. Angesichts der Autoritäten, die die Macht haben, ihn hinzurichten, steht er auf und spricht aus, was er für wahr hält, sowohl was Christus als auch die verbohrten Herzen der religiösen Leader betrifft. Dies führt zu seiner Steinigung (7:58-60). Seine geradlinige Art lässt den religiösen Leadern keine Argumente, sie können nur mit Steinen werfen. Doch selbst das kann ihn nicht erschüttern. Er stirbt, blickt in den Himmel und bittet Gott, seinen Mördern zu vergeben.

Woher kam das Commitment?

Betrachten wir die Quelle des Commitments von Stephanus, indem wir seine Worte betrachten und seine Haltung wahrnehmen:

  1. Er hatte die Gegenwart Gottes in seinem Leben (6:8, 15).
  2. Er stützte sein Commitment auf eine biblische Grundlage (7,2-38).
  3. Er erkannte den Irrtum seines bisherigen Denkens (7,39-41).
  4. Er erkannte den Widerstand der religiösen Leader (7,51-53).
  5. Er richtete seinen Blick auf Jesus, die Wahrheit (7,55).
  6. Er behielt seine Perspektive bei (7,60).

Commitment geht über den Verstand und die Gefühle hinaus und wendet sich direkt an den Willen. Die alten Chinesen sagten, dass der Wille eines Menschen wie ein Wagen ist, der von zwei Pferden gezogen wird: dem Verstand und den Gefühlen. Man muss beide Pferde in die gleiche Richtung ziehen, um den Wagen zu bewegen. Commitment entsteht, wenn Verstand und Gefühle sich vorwärts bewegen, koste es, was es wolle. Leader können nicht erwarten, dass ihre Anhänger ein tieferes Commitment eingehen als sie selbst. Um Commitment zu entwickeln, müssen wir die folgenden Wahrheiten verstehen:

  1. Commitment beginnt in unserem Herzen. Commitment geht der Leistung voraus. Schaue nach innen: Wo ist dein Herz commited?
  2. Commitment wird durch Handeln geprüft. Das einzige wirkliche Maß für Commitment sind Taten. Reden ist billig, Handeln ist teuer.
  3. Commitment öffnet die Tür zur Verwirklichung. Sobald du dich commitest, stehen dir alle möglichen Mittel zur Verfügung, um deinen Erfolg zu sichern.
  4. Commitment kann gemessen werden. Leader müssen ihre Kalender und Scheckbücher auswerten, um ihr Commitment zu messen.
  5. Commitment befähigt einen Leader, Entscheidungen zu treffen. Leader müssen herausfinden, wofür es sich zu sterben lohnt, und dies dann zur Grundlage ihrer Entscheidungen machen.
  6. Commitment gedeiht mit öffentlicher Rechenschaftspflicht. Gehe mit deinen Commitments an die Öffentlichkeit; dann hast du einen Anreiz, sie auch einzuhalten.

Zitat, S. 1315 (übersetzt von Martin Hahn)
John C. Maxwell, The Maxwell Leadership Bible – (Third Edition, 2018)
© Maxwell Motivation, Inc.
ISBN: 9780785218548

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Leadership mit Hausverstand

“Die Naturkonforme Strategie verbunden mit Visionärer Leadership ist ein Garant dafür, dass deine Projekte gelingen und dein Unternehmen dauerhaft erVOLLGreich ist.” – Karl Pilsl

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